Soundkarten gehören zur Hardware eines jeden Computersystems und sorgen zum Einen für den richtigen Klang beispielsweise von Musik, Spielen und Videos. Sie zeichnen aber auch Tonsignale auf und sind für deren Synthese, die richtige Mischung und zur Bearbeitung da. Diverse Gründe wie mindere Tonqualität, fehlender Support der Karte für den Surround-Sound oder die zusätzliche Prozessor-Belastung können allerdings die Nutzung einer weiteren Soundkarte nötig machen.
Unabhängig von den unterschiedlichen Arten von Soundkarten empfiehlt es sich vor dem Kauf in den einschlägigen Fachmagazinen und Internetportalen nach Soundkarten Tests und Käufermeinungen zu suchen.
Für die verschiedenen Ansprüche der unterschiedlichen Nutzer gibt es die unterschiedlichsten Lösungen bei den Soundkarten, ob nun extern oder intern. Es kommt sehr auf den Nutzen an, der der Karte zugedacht ist, denn nicht jede Karte ist für jeden Nutzer die Richtige. Ob die Karte für Filme, Videos oder im Büro genutzt wird, ist entscheidend für die Auswahl. Durch die Vielzahl der Möglichkeiten variieren auch die Preise sehr stark. Wer unschlüssig ist, welche Karte die optimale Lösung für den individuellen Bedarf bringt, kann sich auf diversen Testseiten im Internet kundig machen. Normale Nutzer brauchen kein Vermögen anlegen, um eine Hochleistungssoundkarte zu erwerben. Wer keine besonderen Anforderungen an seine Soundkarte stellt, kommt mit einer normalen Onboard-Lösung im Normalfall aus. Fans von Spielen, insbesondere im Actionbereich und bei 3D-Spielen, sollten auf zusätzliche Soundkarten zurückgreifen, die nicht auf die Ressourcen des Prozessors zurückgreifen, da die Spiele für gewöhnlich schon die Leistung stark beanspruchen. Für Spiele eignen sich Karten, die möglichst zahlreiche Standards aus dem Spiele-Bereich unterstützen. Dolby Surround oder Dolby Digital werden von der Spieleindustrie oft noch nicht unterstützt. Soundkarten für Spiele sollten 4 Kanäle haben, damit zwei Lautsprecher vorne und zwei Lautsprecher hinten anschließbar sind. Filmfans, die den PC als Heimkino nutzen wollen, sollten eine Soundkarte kaufen, die Dolby Digital, Dolby Surround oder THX unterstützt. Bei Dolby Digital besitzt die passende Soundkarte sechs Ausgänge und unterstützt sowohl analoge als auch digitale Technik. THX-Karten können sogar bis zu 8 Lautsprecher leiten und diverse Satelliten sowie einen Subwoofer für die tiefen Töne für den besten Hörgenuss. Wer auf Klanggenuss setzt, benötigt eine sehr gute Soundkarte mit einem Rauschabstand weit über 100 oder 120 Dezibel für Klangqualität ohne jegliches Rauschen. Normale Karten bieten selten mehr als 80 oder 90 Dezibel. Hinzu kommt der Frequenzgang der Karte, der bei 20 Hertz bis 20 Kilohertz ideal ist. Ist er zu niedrig, fällt die Wiedergabe der Instrumente teilweise zu leise oder zu laut aus. Im Büro benötigt man eine Soundkarte vielfach für das Abspielen von Informationen von Herstellern und Kunden, für Präsentationen oder akustische Signale, z.B. beim Eingang von E-Mails oder bei Fehlermeldungen. Hier reichen oftmals auch preiswertere Soundkarten völlig aus.
Es gibt zahlreiche bekannteste Hersteller von Soundkarten. Club 3D ist ein Unternehmen aus den Niederlanden, das 1997 als Colour Power entstand und 2005 den Namen der eigenen Produktserie "Club 3D" auch als Firmennamen übernahm. Mittlerweile verkauft das Unternehmen seine Produkte in über 35 Ländern. AsusTeK ist ein Hersteller aus Taiwan, der größtenteils in China Computer-Hardware herstellt. Bereits 1989 entstand die Firma in Taipeh. Philips hat seinen Sitz in Hamburg und wurde ursprünglich schon 1891 in den Niederlanden gegründet. Mittlerweile ist Philips einer der weltgrößten Elektronikkonzerne mit Mitarbeitern in über 60 Ländern. Hoontech hat seinen Sitz in Seoul in Südkorea und stellt neben sehr beliebten Soundkarten auch passendes Zubehör dafür her, zudem Produkte für die Unterhaltungs-, IT- und Kommunikationsindustrie. Testberichte helfen, die richtige Soundkarten-Lösung für den individuellen Bedarf zu finden. Aktuelle Tests zum Thema Soundkarten lassen unter anderem bei chip.de und auch bei Stiftung Warentest finden. Stiftung Warentest befasst sich im Test ausschließlich mit USB-Soundkarten, chip.de hingegen bietet auch eine umfassende Kaufberatung für Soundkarten an. Auch pc-welt.de testet Soundkarten und untersucht vor allem auf die beste Audioqualität hin. Der Frequenzgang und die Signalausgabe werden hier insbesondere untersucht.
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